Employer Branding

Mit meinem Wissen im Bereich Employer Branding kann ich dazu beitragen, Ihre Arbeitgebermarke aufzubauen, weiterzuentwickeln und an die relevanten Zielgruppen zu kommunizieren.

Arbeitgebermarken

Unternehmen suchen motivierte und fähige Mitarbeiter. Menschen suchen einen Arbeitsplatz, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Doch mit der Wandlung des Arbeitsmarktes zu einem Nachfragemarkt werden die Worte Work-Life-Balance, sinnstiftende Arbeit immer wichtiger. Und damit auch die Bedeutung von Arbeitgebermarken.

Mit zwei Kommilitonen habe ich 2011 ein Praxisprojekt für die SGL Carbon GmbH durchgeführt. Ziel war es damals, herauszufinden, 1. welche Faktoren entscheidend für die Wahl eines Arbeitsgebers sind und 2. ob der Standort Meitingen ob seiner Lage unattraktiv sein könnte. Als Ergebnis zeigte sich, dass für die Zielgruppe Naturwissenschaftler/Techniker Bekanntheit und Größe des Unternehmens keine sonderlich große Rolle bei der Arbeitgeberwahl spielen. Stattdessen sollte der Wunscharbeitgeber in Fachkreisen bekannt sein, spannende Aufgaben bereithalten und einen sicheren Arbeitsplatz garantieren. Weiterhin war das Betriebsklima einer der wichtigsten Faktoren überhaupt, die einen guten Arbeitgeber ausmachen. Wie bei fast allen Umfragen dieser Art ergab auch unsere Studie, dass Work-Life-Balance ein relevantes Kriterium sei.

Work-Life-Balance

Methodisch haben wir allerdings durch die Verwendung einer Rankingfrage gezeigt, dass der Anspruch an die Arbeit und die Arbeitsplatzsicherheit wichtiger sind als die Work-Life-Balance. Dies und meine eigenen Erfahrungen haben mich auch dazu veranlasst, zum Thema der Relevanz der gehypten Work-Life-Balance einen Artikel für das Magazin Mehrwert zu schreiben, der in der 15. Ausgabe des Magazins veröffentlicht wurde. Etwas reißerisch formuliert habe, kann der Artikel auch auf dem Blog des Mehrwert gelesen werden (oder hier). In Kurzfassung: Der Ansatz, dass Arbeit (Work) und Leben (Life) auf verschiedenen Waagschalen liegen, ist grundfalsch, da Arbeit ein entscheidender Teil unseres Lebens ist.Wichtig ist für einen Arbeitnehmer, dass er eine Aufgabe hat, die ihn motiviert und nicht auf Dauer  auslaugt. Ideal ist, wenn der Arbeitnehmer dabei noch frei über seine Zeit verfügen kann und gleichzeitig die Anstellung gesichert ist.

Recrutierung

Als Werkstudent habe ich mich bei Siemens sehr intensiv mit der Gestaltung von Traineeprogrammen auseinandergesetzt, die heute eine beliebte Strategie darstellen, High-Potentials anzuwerben. Zudem hatte ich die Gelegenheit, Einblicke in die Social Media Aktivitäten der Siemens Traineeprogramme zu erhalten.
Aktuell beschäftige ich ich Rahmen meiner Masterarbeit mit der Gestaltung von Stellenanzeigen, die elementarer Bestandteil der Kommunikation von Unternehmen mit potentiellen Angestellten sind und entscheidend zur Bildung einer Arbeitgebermarke beitragen.

Ob ein Unternehmen die Anforderungen von potentiellen Arbeitnehmern erfüllt, kann kein Bewerber vorher wissen. Daher ist die Kommunikation von Unternehmen mit potentiellen Arbeitnehmern enorm wichtig. Und in diesem Zusammenhang auch die Bildung einer Arbeitnehmermarke, da Marken helfen, Entscheidungen zu vereinfachen, Werte zu transportieren und „Konsumenten“ anzuziehen. Der zunehmende Einfluss von sozialen Medien und die immer schnellere Verbreitung von Informationen über das Internet erhöhen die Gefahr für Unternehmen, dass sich das Bild ihres Unternehmens unkontrolliert ganz von selbst bildet oder im Informationsüberfluss gar ganz untergeht.