Motivation

Mit meinem Verständnis der psychologischen Antriebsmotoren von Menschen kann ich dazu beitragen, die richtigen Mitarbeiter zu finden, diese besser zu motivieren und Produkte besser zu vermarkten.

Jeder Mensch ist anders.

Motivationspsychologische Theorien helfen, zu verstehen, was den Menschen antreibt. Warum bestimmte Tätigkeiten wie im Flow ablaufen und andere kräftezehrend sind. Und sie können helfen zu erklären, warum Werbung funktioniert und wie Kaufentscheidungen motiviert sind und beeinflusst werden.

3K-Modell

In meiner Bachelorarbeit habe ich mich intensiv mit dem Kompensationsmodell von Arbeitsmotivation und Volition von Hugo Kehr auseinandergesetzt (vereinfacht auch als 3K-Modell genannt). Dieses Modell beschreibt das Zusammenspiel von impliziten und expliziten Motiven und subjektiven Fähigkeiten.

Implizite Motive sind dabei uns unbewusste Gründe für das eigene Handeln. Sie sind in der Kindheit gelernte spezifische Verhaltensweisen als Reaktion auf Anreize aus der Umwelt, die emotional befriedigend wirken.
Explizite Motive hingegen sind uns bewusste und auch artikulierbare Werte/Ziele. Wir schreiben sie uns selbst zu als Gründe für das eigene Handeln. Implizite Motive werden unterbewusst aktiviert, wohingegen explizite Motive erst zutage treten, wenn Alternativen evaluiert werden müssen.
Subjektive Fähigkeiten beschreiben, wie viel Kontrolle man glaubt über seine Umwelt zu haben.

Gestützt auf den Arbeiten vieler anderer Forscher beschreibt das 3K-Modell nun die Wirkung von im Einklang stehenden impliziten und expliziten Motiven. Es beschreibt außerdem, was passiert, wenn diese Motive nicht kongruent sind bzw. die subjektiven Fähigkeiten fehlen. Mithilfe dieses Modelles kann man z.B. Maßnahmen für die Mitarbeiterförderung entwickeln.

Motive

Was nun genau den Menschen motiviert hat viele Theorien hervorgebracht. Bekannt sind oft die Bedürfnishierarchie von Maslov oder Herzbergs Zwei-Faktoren-Theorie. Meine Bachelorarbeit baute jedoch auf den Big-3 von David McClelland auf. Dieser beschreibt die folgenden drei Motive, die allem Handeln zugrunde liegen:

  • Macht – Antrieb durch das Bedürfnis anderer Verhalten oder Emotionen zu beeinflussen – man strebt nach Ruhm, Ehre und Einfluss
  • Leistung – Antrieb durch das positive oder negative Erleben der eigenen Leistungsfähigkeit – man will besser werden, Herausforderungen ihrer selbst willen meistern und strebt Perfektion an
  • Anschluss – Antrieb durch die Furcht vor Zurückweisung und das Bedürfnis mit anderen Beziehungen einzugehen – man will kooperieren, Beziehungen aufbauen, enge Freundschaften pflegen und Konflikte vermeiden

Motive (implizite und explizite) entscheiden, ob man sich einen Porsche, BMW oder Subaru kauft, wie engagiert man bestimmte Tätigkeiten als Angestellter ausübt, mit welchen Marken man sich identifizieren kann und auf welche Werbebotschaften man stärker reagiert.